Warum vegetarisch?

Wusstest Du, dass man um ein Kilo Fleisch "zu produzieren” bis zu 22 Kilo Getreide und mehr als 50000 Liter Wasser verbraucht? Außerdem stecken in einem Kilo Rindfleisch so viele Emissionen, wie in einer Autofahrt von 250 km, so viel Energie wie der 20-tägige Betrieb einer 100 W Glühbirne und so viel Wasser, wie der Jahresverbrauch bei täglichem Duschen. Besonders die Abholzung der Wälder für Weideflächen und die Anpflanzung der Futtermittel, belastet die Klimabilanz eines jeden Fleischessers mit jährlich etwa 1,5t CO-Äquivalenz mehr als die eines "Pflanzenfressers”.
(Quelle: www.peta.de)

Wusstest Du, dass auch Fische ein Gehirn, ein zentrales Nervensystem und Schmerzrezeptoren haben? Sie können somit genau wie Katzen, Hunde und Menschen Schmerz empfinden. Ihr Tod, den sie für die Nahrungsmittelindustrie sterben, ist äußerst grausam: Gefangene Fische ersticken qualvoll, haben Schmerzen durch den Druckabfall, wobei nicht selten auch ihre Schwimmblase reißt. Sie werden zertreten, erschlagen und den meisten wird auf den großen Fangschiffen noch lebend der Bauch aufgeschnitten. Obwohl der Fisch wegen seines hohen Gehalts an Omega 3 Fettsäuren gelobt wird, ist das Essen für den Menschen nicht ganz ungefährlich. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sind Fische und Muscheln die Hauptquelle für die Aufnahme von Quecksilber und Arsen über Lebensmittel. Außerdem können Fische (ebenso wie Schalen- und Krebstiere) extrem große Mengen an chemischen Rückständen speichern, darunter auch PCB’s (Polychlorierte Biphenyle), Dioxine und Blei.
(Quelle: www.fischen-tut-weh.de)

Wusstest Du, dass Vegetarier im Vergleich zu Nicht-Vegetariern seltener Karzinome des Magen-Darm-Trakts entwickeln und Veganerinnen zu einem Drittel seltener an Brustkrebs erkranken als weibliche Mischköstler? Für alle Krebsarten zeigen Vegetarier eine um 8 %, sowie Veganer eine um 16 % niedrigere Prävalenz. Dies ergaben neue Ergebnisse aus der Adventist Health Study 2 (AHS 2), die seit 2002 in den USA und Kanada durchgeführt wird. Dafür wurden die Daten von über 69.000 Teilnehmern erfasst und auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der praktizierten Ernährungsweise und dem Auftreten von Krebs untersucht.
(Quelle: Dr. Markus Keller, IFANE u. Wissenschaftlicher Beirat des VEBU)

Wusstest Du, dass nach dem Schlachten eines Tieres sein Fleisch sofort in Verwesung übergeht? Fleisch ist tot, es ist Teil eines verstorbenen Tieres, das Leichengift enthält (also Eiweißzerfallsprodukte wie Cadaverin und Putrescin sowie gelegentlich auch Krankheitserreger, Hormone und Antibiotika-Rückstände). Fleisch wird je nach Temperatur und Umwelteinflüssen schnell oder weniger schnell von Fäulnis befallen. Es entstehen bei der Verwesung hoch toxische Stoffe, die über Magen und Darm vom Organismus aufgenommen werden. Fäulnisbazillen zerstören die Darmflora, giftige Gase dringen durch die Darmwand in den gesamten Organismus ein und erzeugen Kopfschmerzen, Immunschwäche und Krankheiten. Dieses Leichengift lässt sich auch durch starkes Erhitzen oder Grillen nicht zerstören.
(Quelle: Vegetarier Handbuch)

Wusstest Du, dass in der Bundesrepublik im Durchschnitt jede Woche etwa 4000 Menschen zu Vegetariern werden? (VEBU, Okt. 2001) –? Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ernährten sich 1983 nur etwa 0,6 % der Bevölkerung vegetarisch. Die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen hat sich also in etwa 20 Jahren weit mehr als verzehnfacht. Insgesamt bezeichnen sich mittlerweile 8% der Deutschen als Vegetarier, das sind absolut über 6 Millionen Menschen (Forsa-Umfrage von 2001) – Tendenz stark steigend.

Wusstest Du, dass sich viele Musiker von angesagten Bands wie Earth Crisis, Maroon, Heaven Shall Burn, Deadlock, Rise Against, Silverstein, War From A Harlots Mouth, Neaera, Caliban, Bring Me The Horizon, Propagandhi, Napalm Death, To Kill, The International Noise Conspiracy, Anti-Flag, Myra, Callejon, Rage Against the Machine, Sepultura, Hatebreed, Most Precious Blood, Good Clean Fun... nicht nur zum Vegetarismus/Veganismus bekennen, sondern sich auch aktiv in ihren Texten und ihrem sozialen Engagement mit der Thematik Tierrechte auseinandersetzen?

Wusstest Du, dass nach den Zahlen der Bonner Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für die Landwirtschaft, die Deutschen mit stabilem Trend jährlich rund 29.000 Tonnen Gänsefleisch/ca. 4 Millionen Gänse vertilgen. – Dank des berühmten Verhaltensforschers und Gänsefreunds Konrad Lorenz wissen wir auch, dass Gänse interessante Individuen sind, die ihrem Partner ein Leben lang treu bleiben und eine enge Bindung zu ihren Jungen aufbauen. Gänse lieben es, ihr Gefieder zu putzen, nach Futter zu graben und Zweige, Rinde und Blätter zu sammeln, um ihre Nester gemütlich einzurichten. Wird der Partner einer Gans getötet oder werden ihre Eier zerstört, zieht sie sich von der Gruppe der übrigen Gänse zurück, während sie trauert.

Wusstest Du, dass Vegetarier länger leben als der Durchschnitt? Das Deutsche Krebsforschungszentrum Heidelberg hat in einer Langzeitstudie mit 2000 Teilnehmern bewiesen, dass Vegetarier weniger Herzkrankheiten haben. Andere Studien zeigen zudem, dass Vegetarier weniger an Diabetes, hohem Blutdruck und Gicht leiden. In der Heidelberger Untersuchung ist die Sterbequote von Männern, die sich vegetarisch ernähren, um 50% geringer, bei Frauen sind es 30%. Diese erfreulichen Ergebnisse lassen sich allerdings nicht ausschließlich durch den Fleischverzicht erklären, sondern der insgesamt bewusste und gesunde Lebensstil der Vegetarier führt demnach zu einer durchschnittlich höheren Lebensdauer.
(Quelle: www.welt.de)

Wusstest Du, dass Kinder mit etwas höherem Intelligenzquotienten als Erwachsene eher Vegetarier werden als nicht ganz so intelligente Altersgenossen? Eine aktuelle Studie von Catharine Gale und Kollegen (University of Southampton) konnte jetzt nachweisen, dass fleischlos lebende Personen als 10-jährige Kinder einen um durchschnittlich fünf Punkte höheren IQ besaßen als später Fleisch essende Teilnehmer der Untersuchung. Dieser Zusammenhang zwischen kindlicher Intelligenz und fleischloser Ernährung blieb auch dann signifikant, wenn andere Faktoren wie Geschlecht, Bildung der Eltern etc. berücksichtigt wurden.
(Quelle:www.sueddeutsche.de)

Wusstest Du, dass große Mengen Wurst, Hack und Schnitzel zu verzehren, längst nicht mehr attraktiv ist? Der Verzicht auf Fleisch hingegen wird nicht länger nur akzeptiert - er gilt sogar als chic und vorbildlich. Wer wissen will, warum sich der Vegetarismus ausbreitet, vor allem in Großstädten und bei auf Distinktion bedachten Bildungsbürgern, findet Antworten in dem Buch » „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer. Der amerikanische Bestseller-Autor hat nach zwei erfolgreichen Romanen („Alles ist erleuchtet“, „Extrem laut und unglaublich nah“) ein Sachbuch über das Fleischessen geschrieben - und warum er darauf verzichtet. Mit dem Buch, einer Mischung aus Selbsterfahrungsbericht und Reportage aus der Fleischindustrie, könnte Foer zu einer Art Galionsfigur der aufgeklärten Besseresser werden. In Amerika, dem „motherland of meaty meals“, wo jeder Einwohner durchschnittlich 122 Kilogramm Tier pro Jahr isst, sorgt das „Neue Testament“ der Vegetarier-Bewegung seit Ende 2009 für erhitzte Diskussionen.
(Quelle:SPIEGELonline/Ole Reißmann)

Wusstest Du, dass sich rein pflanzliches Fake-Fleisch in Geschmack und Optik so gering von seinem tierischen „Vorbild“ unterscheidet, dass in einem Experiment der Uni-Mensa Bochum 264 von 300 Studenten das ihnen vorgesetzte Fake-Rindergulasch Gericht nicht als solches identifizieren konnten? Auch in anderen Tests fanden Verbraucher kaum einen geschmacklichen Unterschied zwischen traditionellem Fleisch und Seitan- oder Soja-Produkten – oftmals wurden die veganen Gerichte sogar als schmackhafter empfunden. Die pflanzlichen Lebensmittel werden inzwischen so hergestellt, dass in vielen Fällen nur noch Experten einen Unterschied bemerken.
(Quelle: „Wie ernährt sich Deutschland“ - Die große Wissensshow auf ARD)

Vegetarier fahren fakie

Wusstest Du, dass der Vegetarierbund Deutschland seit 2011 deutschlandweit einen Veggie-Buddy-Service anbietet? Das Konzept ist denkbar einfach: Jemand möchte erfahren, wie es ist vegan/vegetarisch zu leben, weiß aber nicht so recht, wie das geht (Was kann man überhaupt noch essen? Wo findet man geeignete Produkte?) Daher wird ihm/ihr eine Art "Pate/in" an die Seite gestellt – ein Veggie-Buddy ("Vegetarischer Kumpel"). Gemeinsam mit dem Veggie-Buddy wird gekocht, eingekauft und/oder ins Restaurant gegangen. Er/sie ist Ansprechpartner/in bei Fragen rund um die vegetarisch-vegane Ernährung etc.
Weitere Infos unter: www.vebu.de

Wusstest Du, dass statistisch gesehen jede/r Bundesbürger/in im Laufe des Lebens ca. 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner isst? – von anderen Tieren wie Schafen, Fischen, Rehen, Kaninchen, Puten, Gänsen, Enten usw. abgesehen. (Quelle: Berechnungen des Vegetarierbund Deutschland auf Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes und des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) Menschen, die sich für den vegetarischen Lebensstil entscheiden, steigen aus dieser Statistik aus. Es geht ihnen nicht nur um die häufig inhumane Haltung von Tieren; es geht ihnen auch grundsätzlich ums Töten. Selbst in der aufgeklärtesten Gesellschaft mit optimaler Tierhaltung würden sie keine getöteten Tiere essen. Insofern reicht Ihnen nicht der gesellschaftlich anerkannte Tierschutz, sie stehen für das umfassendste Tierrecht: das Recht auf eine unverkürzte, artgerechte Lebensspanne.
Weitere Infos unter: www.vebu.de

Wusstest Du, dass zu den wichtigen Faktoren für Harmonie in Beziehungen auch eine ähnliche Einstellung über die Ernährungsweise gezählt werden kann? Herrscht Einigkeit über das Essen, wird ein nicht unerhebliches Konfliktpotenzial vermieden und die so bedeutsamen Zeiten der gemeinsamen Mahlzeiten können entspannter genossen werden. Deshalb wünschen sich viele Veggies einen Partner, der ihre Ansichten teilt oder zumindest toleriert. Ganz neue Möglichkeiten der „fleischlosen“ Partnersuche bietet z.B. der VEBU mit Aktionen wie dem » VEGGIE-SPEED-DATING. Aber auch für all diejenigen, die es nicht so „rasant“ angehen wollen, bieten spezielle Plattformen wie GLEICHKLANG.DE oder VEGETARIER24.DE vielversprechende neue Wege des Kennenlernens.

Wusstest Du, dass eine vegetarische Ernährung die Stimmung verbessern kann? Gemäß einer aktuellen Studie aus den USA kann eine Umstellung hin zum Vegetarismus bereits nach zwei Wochen zu einer Erhöhung des Stimmungsspiegels führen. Demnach nehmen Mischköstler mehr Arachidonsäure zu sich und diese mehrfach ungesättigte Fettsäure kann zu negativen Veränderungen in Teilen des Gehirns führen, die für die Stimmungslage verantwortlich sind.
Weitere Infos unter: www.vebu.de

Wusstest Du, dass...

...Fleisch das Diabetes-Risiko erhöht. Bei Bluthochdruck, Rheuma und Fettstoffwechselstörungen ist vegetarische Ernährung eine der sinnvollsten therapeutischen Maßnahmen.

...sich Fleischskandale dramatisch häufen. Von der Schweinepest, über Rinderwahn und Vogelgrippe, Fleischverzehr beinhaltet immer öfter unkalkulierbare Risiken.

...moderne Fleischfabrikation mit Massentierhaltung, Abferkelbuchten und Legebatterien Tiere als industriellen Rohstoff betrachtet und sie dementsprechend behandelt.

...40% der weltweiten Getreideernte als Tierfutter in den Massentierställen der Industrieländer landen.

...bei der Produktion von 1 kg Schweinefleisch 15 kg Gülle entstehen, in Deutschland 66 Millionen Tonnen jährlich. Das darin enthaltene Nitrat verunreinigt unser Grundwasser.

...und wusstest Du auch, dass...

...eine Kuh nicht von allein Milch gibt und sie deshalb jedes Jahr ein neues Kalb gebären muss, das ihr nach ein bis zwei Tagen entrissen wird.

...die "überflüssigen" männlichen Kälber entweder sofort getötet werden oder in der Rindermast landen.

...mit vier bis fünf Jahren eine Milchkuh so verbraucht ist, dass auch sie geschlachtet wird (normalerweise kann eine Kuh bis zu 20 Jahre alt werden).

...die "Hochleistungskühe" häufig mit Antibiotika behandelt werden und die Milch zum wahren Giftcocktail aus Pestiziden, Medikamentenresten, Hormonen und sogar z.T. Schwermetallen werden kann.

...die enthaltenen Vitamine durch die notwendige Pasteurisierung der keimanfälligen Milch in unterschiedlichem Ausmaß verloren gehen.

...Kalziummangel vor allem durch eine Ernährung mit tierischem Eiweiß auftritt, da es die Kalziumausscheidung begünstigt -> ein Kalziummangel tritt bei rein pflanzlicher Ernährung selten bis gar nicht auf.

...das Milcheiweiß Bovin zu Abwehrreaktionen unseres Immunsystems führen kann; chronisch verschnupfte Nasen, andauernde Halsschmerzen, Heiserkeit, Bronchitis und wiederkehrende Ohrinfektionen (v.a. bei Kindern) sind eine nicht seltene Folge.

...zwei Drittel der Menschheit überhaupt nicht in der Lage ist, Milchzucker (Laktose) zu verdauen, da ihnen das entsprechende Enzym Laktase fehlt.

...in Deutschland jährlich ca. 45 Millionen Hühner zur ständigen Eiablage gehalten werden.

...das abnormale, tägliche Eierlegen eine Henne so auszehrt, dass sie nach 15-18 Monaten im Schlachthof getötet werden muss.

...männliche Küken meist nicht länger als einen Tag leben dürfen, weil sie wegen der speziellen Züchtung auch nicht als Masthähnchen geeignet sind (sie werden bei lebendigem Leib zerquetscht, vergast oder zerschreddert).

...der frühe Tod der männlichen Küken und das Schlachten der "verbrauchten" Hennen auch Freiland- und Bio-Hühnern nicht erspart bleibt.

...Eier der ideale Nährboden für Bakterien sind. Vor allem die Infektion mit Salmonellen kommt häufig vor.

Und es gibt noch viele weitere gute Gründe für eine rein pflanzliche Lebensweise.