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Plädoyer für ein tierbewusstes Verhalten.
144 Seiten , Softcover
Alltäglich ist die Schizophrenie unseres Umgangs mit Tieren: Während Haustiere für viele Menschen treue Freunde sind, werden die sogenannten Nutztiere für die unterschiedlichsten Zwecke eingesperrt, gequält und getötet. Häufig werden Massentierhaltung, Schlachtung und Tierversuche damit begründet, dass sie für die Ernährung und die Gesundheit des Menschen unabdingbar seien. Kann der Mensch ohne die Ausbeutung von Tieren nicht existieren? Brauchen wir für den wissenschaftlichen Fortschritt Tierversuche? Diese u.a. Fragen diskutiert Ilona Witten auf sachliche und fundierte Art. Sie vermittelt einen Überblick über die vielfältige Tiernutzung und stellt tierbewusste Alternativen vor, mit denen jeder Einzelne einen aktiven Beitrag zum Tierschutz leisten kann. Die politische und rechtliche Situation des Tierschutzes wird ebenso beleuchtet wie die psychischen Barrieren, die so oft den Weg zu einem kohärenten Verhalten erschweren. Im Anhang sind Adressen von diversen Ansprechpartnern zu Tierschutzthemen und Bezugsquellen für tierbewusste Produkte aufgelistet. (Rezension von Thomas Schönberger in „natürlich vegetarisch” 2/2002)
Zentraler konzeptioneller Ansatzpunkt dieses Buches ist der von der Autorin analog zum “Umweltbewusstsein” geprägte Begriff des “Tierbewusstseins”. Ilona Witten zeigt auf, dass einem tierbewussten Alltagsverhalten eigentlich praktisch nichts im Wege steht – außer ein entsprechend entwickeltes, gesellschaftlich breit verankertes “Tierbewusstsein”, also die wesentliche Voraussetzung für ein die Belange der Tiere einbeziehendes Handeln. Der Begriff “Umweltbewusstsein” hat Karriere gemacht, warum sollte dies nicht auch dem “Tierbewusstsein” gelingen? Der Band zeigt die Faktenlage in den verschiedenen Bereichen der “Tiernutzung” umfassend auf, geht auf die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ein, setzt sich – was ganz wesentlich ist – mit den gängigsten Einstellungen, die ein tierbewusstes Verhalten blockieren, auseinander und zeigt tierbewusste Handlungsmöglichkeiten auf. Ilona Witten hat ein im Grunde optimistisches Buch geschrieben, denn sie glaubt an die Veränderbarkeit auch von festgefahrenen Einstellungen.
Das Taschenbuch wendet sich vor allem an “Normalbürger/innen”, also Menschen, die (noch) nicht den Tierrechtler/innen oder vegetarisch lebenden Menschen zuzurechnen sind, die aber durch die öffentliche Debatten über unseren Umgang mit den Tieren begonnen haben, nachdenklich zu werden, und nun einen weiteren Anstoß brauchen.
Hallo und guten Tag! Meine Meinung: Jeder der sich als Tierfreund(in) bezeichnet,sollte dieses Buch lesen. Auch wenn es einem etwas unbequem erscheint. Es ist einfach ein Apell an unsere Liebe zu Tieren...die leider zu wenige Fürsprecher haben. Wir alle können helfen das Leid der Tiere zu...
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